Ava -ein ganz besonderes Schicksal

Ava hat ein besonders traurige Geschichte. Während Struwel, Strolchi, Pepito und Erna in ihr neues Leben und ihre neuen Familien gezogen sind, kämpft deren Mama um ihr Leben . Wir haben diese “Ava” genannt, den Kraft und Stärke braucht sie mehr denn je .Ava erschien die letzten Tage nicht mehr beim Füttern bzw. kam am Montag nur humpelnd in die Nähe des Platzes. Gestern nun lag sie im Gras und sie brauchte Hilfe. Sie hat tiefe Bissverletzungen vor allem an den Hinterbeinen, aber auch am Hals. Auf Fliegen braucht man bei den warmen Temperaturen nicht lange warten und somit waren ein Teil der Wunden mit Maden besiedelt. Für den Schock und das Entsetzen braucht es keine weiteren Worte .Ava kam in die Klinik und hat alles an Therapie bekommen, was möglich ist und ihr Leben retten könnte. Sie hat auch die Nacht überstanden. Sollte sie keine Sepsis bekommen und noch weitere Komplikationen, kann die TÄ versuchen, operativ die Defekte zu behandeln. Momentan ist dieses auf Grund der Stabilität nicht möglich.
Wir werden das Leben schützen, so lange es eine Zukunft gibt und ein Leid nicht unerträglich bleibt.

Sina

Sina wurde auf dem Müll gefunden, weggeworfen, ausgesetzt niemand weiß es genau. Entkräftet und mit akutem Durchfall stellten wir sie unserem Tierarzt vor. Leider bestätigte sich der Verdacht von Parvo. Alle Bemühungen, Liebe und vor allem medizinische Hilfe konnten das junge Leben von Sina nicht retten. Am 15. Mai 2020 starb das kleine Hundemädchen . Traurig mussten wir diese Information annehmen.

RUHE IN FRIEDEN KLEINE SINA !

Kastrationsaktion April 2020

Aufgrund der aktuellen Situation durch die Coronakrise mussten wir unsere Kastrationsaktion umorganisieren. Unsere verbündeten Tierärzte arbeiten unter hohen Sicherheitmassnahmen.

Mit Terminen werden einzelne Tiere in die Praxis geholt und kastriert. Auch wenn wir nun nicht mit vor Ort sein dürfen, sind wir megafroh über diese Arbeit zusammen mit unseren rumänischen Tierfreunden. Es ist Frühling und Paarungszeit und absolut wichtig, auch jetzt ungewollte Vermehrung zu stoppen.

Kastration rettet Leben, keine neue Erkenntnis. Im Angesicht der vielen ungewollten Welpen, der vielen heimat – und hoffnungslosen Streuner schutzlos der Härte des Lebens auf der Straße ausgeliefert, haben wir immer jede Kastration unterstützt und durchführen lassen. Aber es ist nicht genug .Wir sind dankbar, dass wir die Tierärzte unseres Vertrauens, das Team von Vetlink in Resita für eine Kampagne gewinnen konnten. Die Warteliste der Besitzertiere ist schon jetzt lang.

Die Kastrationen werden in der Praxis unter klinischen Bedingungen durchgeführt. Die Vor- und Nachsorge ist somit optimal abgesichert. Die Tiere werden nicht nur kastriert, ein kurzer Gesundheitscheck, Impfung, Antibiose, die Gabe von Schmerzmitteln sowie die Tätowierung sind mit inbegriffen. Das Austellen eines Gesundheitheftes bei Bedarf und das Chippen der Tiere auf Wunsch werden wir ebenso sicherstellen. Wir achten sehr die professionelle Arbeit der Tierärzte und wir wissen, dass gerade in Resita und Umgebung mehr große statt kleine Tiere zu finden sein werden. Daher haben wir uns geeinigt, Katzen egal welcher Größe und welchen Geschlechts für 30 Euro kastrieren zu lassen und Hunde für 50 Euro in die Behandlung zu geben. ( natürlich schauen wir, dass die Hündinnen den Vorrang bekommen werden ). Sämtliche Materialien werden durch die Tierärzte sichergestellt. Das Bringen und Holen der Tiere von und zu den Besitzern wird durch unser Team und unsere Freunde erfolgen.
Wir werden dabei und anwesend sein und täglich berichten.


WIR WISSEN, KASTRATIONEN HABEN WENIG LOBBY BEI DEN SPENDERN . WIR VERTRAUEN ABER DENNOCH AUF EURE HILFE, EURE EINSICHT UND EUREN WUNSCH, GEMEINSAM MIT UNS, WEITERES LEID VERHINDERN ZU WOLLEN.
DIESES LEID IST NICHT SICHTBAR; ABER NACHHALTIG VERHINDERT !!!
Jeder Euro zählt. DANKE

Paypal : info@balu.tierschutz.de
Deutsche Skatbank
IBAN: DE66 8306 5408 0004 1432 80
BIC : GENO DEF1 SLR

Carlo – ein kleiner Eisbär

Carlo ist unser kleiner “Eisbär” der hilfesuchend, allein und von Räude gezeichnet am Straßenrand saß. Unterkühlt und sehr schwach fand er im letzten Moment Ramona oder besser sie ihn. Es gibt keine Wahl als die zu helfen. Unsere Tierärztin Madalina hat ihn untersucht, versorgt und wir hoffen sehr, dass er uns bald mit neuem Haarkleid seine ganze Schönheit zeigen wird. Kleiner Carlo ,alles wird gut .

Leo und Lisa und ihr kleines Weihnachtswunder

Leo und Lisa sind so klein und winzig das Ramona sie beinahe übersehen hätte. Frierend und mega hungrig fand sie die beiden Winzlinge kurz vor Weihnachten. Es gab nicht viel zu überlegen und schwupps saßen sie bei ihr im Auto und stürzten sich auf das angebotene Futter. Völlig übersät mit Föhen mussten die beiden ein gründliches Bad nehmen. Danach durften die beiden sich bei Ramona’Mutter aufwärmen und im weichen Körbchen kuscheln. Selbstverständlich wurden Leo und Lisa am nächsten Tag unserer Tierärztin vorgestellt. Sie wurden geimpft,getestet, haben Giardien und bekommen die notwendige Behandlung.

einfach nur ein Straßenhund

Regelmässig werden die freilebenden Hundegruppen von unseren rumänischen Tierfreunden versorgt und kontrolliert. Bereits vor einigen Wochen fiel ihnen dabei ein Rüde mit einem großen Stickertumor auf. Erste Fangversuche scheiterten leider. Gestern nun konnte der geschätzt 7 Jahre alte Rüde eingefangen werden. Hilfe hatten wir versprochen und Hilfe soll der Sraßenhund bekommen- Der Tumor ist bei guter Immunsituation mit einer entsprechenden Chemotherapie erfolgreich zu heilen. Dazu bedarf es pro Woche eine Injektion über einen Zeitraum von mindestens 5- 6 Wochen. Antibiotika und Vitamine sollen unterstützend wirken. Die Bilder sprechen für sich, en kleiner Tumor ist es nicht mehr. Wir können dem Rüden nur alle Daumen drücken, dass die Behandlung noch rechtzeitig begonnen wurde und anschlägt . Da er sich schnell der Behandlung entziehen würde, wurde der Rüde für die Zeit der Behandlung gesichert und ist auf einem Hof untergebracht. Updates werden folgen. Auch wenn er ein No-Name ist, heimatlos und ungewollt , können wir niemals zuschauen bis der Krebs seinem Leben ein schmerzhaftes Ende bereiten würde. Mit der Therapie bekommt er seine Chance und dafür wünschen wir ihm alles Glück der Welt .
Die Bilder entsprechen leider der traurigen Realität und sind kein schöner Anblick.

“Findus”- ein neues Leben beginnt

Etwas ungewöhnlich fing dieser Tag schon an . Unbekannterweise wurde ich von einer Rumänienreisenden per Messenger um Hilfe für einen Welpen gebeten, der wohl allein und in einem schlechten Zustand unter der Mülltonne lebte. Die zwei ebenso angeschriebenen Vereine gaben keine Antwort. Natürlich ist es ein ungewöhnlicher Weg und Zweifel an der Tatsache bestehen sofort. Die Bilder, die ich bekam, schon zwei Tage alt, dafür aber einen genauen Standort. Ich bat Roxana Prajiturawow Nyegre, bitte einfach mal nachzuschauen. Zwei Tage sind für Welpen eine lange Zeit. Sie wusste sofort, wo diese Brücke und der Platz ist, wurden dort auch Maja und ihre zwei Babies gefunden.
Leider entsprach die Information der Realität. Ein Hundebaby, ein trauriger und kranker Anblick, war seinem Schicksal ausgesetzt. Eine
Zigeunerfamilie, die sich aus der Mülltonne Nahrung suchte half Roxana den Kleinen zu sichern.
Roxanas Liebe ist echt grenzenlos und unvoreingenommen, wenn es um Direkthilfe geht. Eingekuschelt und wahrscheinlich erstmals menschliche Wärme gespürt, fuhren sie zum Tierarzt. Die Diagnose Giardien und Räude, echte Räude, war nicht wirklich eine Überraschung, wenn man den Kleinen betrachtet. Mit Bravour hat er alle Untersuchungen über sich ergehen lassen und schlief dann zufrieden sogar auf dem Untersuchungstisch ein. Leider heißt es für den ca 8 Wochen alten Buben erstmal Quarantäne. Aber Liebe und regelmäßiges Futter werden ihn bestimmt zu einem fröhlichen Hundebaby heran wachsen lassen. Ramona Si Mihai Goescu hat ihn in ihrer Obhut.